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letzter Beitrag von Wolfgang b am

A7 Elbtunnel Hamburg Teilsperrung

  • Beim Elbtunnel im Verlauf der A7 sind derzeit nur drei der vier Röhren geöffnet.

    Grund ist das Absacken der Fahrbahn in einer der Tunnelröhren.

    Der Schaden soll in der Nacht zum morgigen Freitag behoben werden. Allerdings ist momentan noch nicht bekannt, warum die Fahrbahn absackte, daher vermute ich das die Sperrung auch wesentlich länger dauern könnte.

    Betroffen ist eine Röhre der Südrichtung, derzeit bei normalem Donnerstagsverkehr haben wir 14 Km Stau, auch auf der A23 und eine gesperrte Einfahrt.

    Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos,

    die schneller fahren, als ihr Fahrer denken kann.

    Robert Lembke

  • Gerade mal nachgeschaut, gerade wenn man von Schleswig-Holstein in Richtung Bremerhaven/Bremen, Wilhelmshaven, oder auch weiter über die A1 richtung Ruhrgebiet möchte gibt es noch die Umfahrungsmöglichkeit mit der Fähre Glückstadt - Wischhafen. Hier wird heute mit 3 Fähren gefahren, Eine Überfahrt dauert ca.25 Minuten, für das Be- und Entladen werden nochmals ca. 10 Minuten veranschlagt somit ergit sich eine Umlaufzeit von 60 Minuten, im Endeffekt fährt also etwa alle 20 Minuten eine Fähre ab. Pro Fähre werden 55 bis 60 Pkw befördert. Aktuell beträgt die Wartezeit auf eine Überfahrt ca. 90 Minuten!

    Man spart sich also zwar einerseits Staukilometer vor dem gesperrten Elbtunnel, steht dafür aber im Wartebereich der Fähre.

    Wer die Fähre nutzen möchte sollte Bargeld dabei haben, Kartenzahlung ist nicht möglich.

    Die Tarife findet ihr unter: https://www.elbfaehre.de/filea…pdfs/elbfaehren_tarif.pdf


    Lkw werden nach Länge abgerechnet, Ladung kostet moderat extra (je angefangene Tonne 50 Cent). So kommt z.B. ein voll ausgeladener Anhängerzug mit 18,60 Meter Länge bei 26 Tonnen Ladungsgewicht auf 44 € für die Überfahrt, Gefahrgut kostet 10 € extra.

    Die größte Gefahr im Straßenverkehr sind Autos,

    die schneller fahren, als ihr Fahrer denken kann.

    Robert Lembke

  • Die Sperrung ist mittlerweile aufgehoben, theoretisch kann sich der Verkehr nun also wieder auf vier Spuren pro Richtung unter der Elbe hindurchschieben.

    Ein offizieller Grund für die Absackungen (bis zu 5 cm im Vergleich zum Ursprungszustand) wurde vom Tunnelbetreiber nicht genannt, inzwischen habe ich aber in einem Regionalen Radiosender gehört, das sich unter den Tunnelröhren teilweise noch Technikräume befinden, somit ist am wahrscheinlichsten, das einer dieser Technikräume einen "Dachschaden" hatte.

    In absehbarer Zeit wird sich allerdings nichts an der "Nadelöhrfunktion" des A7-Elbtunnels ändern. Denn zwischen der Elbmündung und Hamburg gibt es nur die Fähre bei Glückstadt. Südöstlich von Hamburg wird eine Elbquerung dann einfacher, schließlich müssen dann unter einer Brücke über die Elbe keine Seeschiffe mehr durchpassen.

    Mehr zu dem Thema bringe ich demnächst mal (nach dem entstauben) im "unnützen Wissen". ;)

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    Robert Lembke

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