Beiträge von Trulli

Die "Eure Videos" Warteliste ist ab sofort unter saschas-fanforum.de/warteliste aufrufbar.

    Natürlich ist am Ende auf den freundlichen Dachser Verlass, denn er lässt noch eine passgenaue Lücke für den armen und todmüden Sascha...



    Und damit mal Spaß beiseite: Sehr leidiges Thema, das gleichzeitig auch deutlich umfassender ist als viele vermuten.


    Auch bei mir im Umfeld ist täglich zu beobachten, wie viel Platz parkende LKW eigentlich brauchen. Gerade beim Parken auf dem Seitenstreifen muss dabei ja auch für jedes Fahrzeug noch Platz zum Rangieren frei bleiben.


    Beispiel 1: Es ist unserer Dispo tatsächlich schon passiert, dass drei komplette Wechselbrückenzüge über Nacht dicht hintereinander auf dem Seitenstreifen abgestellt wurden mit einem Hütchen vor dem ersten Fahrzeug, um genug Platz für's Ausparken zu haben. Auf genau diesen Platz stellte sich früh morgens jedoch ein PKW, dessen Fahrer bis nachmittags nicht aufzutreiben war. Abschleppen war keine Alternative, sodass an diesem Tag alle drei Fahrzeuge mit drei Fahrern komplett ausfielen. Der Schaden ging in die Tausende.

    Beispiel 2: Beim Laderaumeinkauf bekommen wir täglich zigfach Anfragen, ob der Fahrer bei uns auf dem Gelände die Tagesruhezeit machen kann. Bei einem Sattel kann der Trailer einfach am Beladetor abgestellt werden, da wir für Sattelzugmaschinen ausreichend Plätze haben. Deutlich schwieriger wird dies jedoch bei Wechselbrückenzügen, diese werden ohne Ladeeinheit dummerweise kein Stück kürzer. Lediglich einige alteingesessene Unternehmer genießen hier mit ihrem Parkplatz Bestandsschutz, alle anderen müssen Ihre Fahrzeuge anderweitig unterbringen.


    Beispiel 3: Das zweite Beispiel führt häufig so weit, dass für die Tagesruhezeit bewusst wieder auf die Autobahn aufgefahren wird (oder garnicht erst abgefahren), um dann dort an einem Rasthof den Parkplatz zu suchen.


    PS: Sanitäranlagen inkl. sauberer Dusche sowie eine öffentliche Kantine sind vorhanden. Es klemmt bei den Halteflächen.

    An dieser Stelle kann ich ergänzen, dass auch in NRW für Donnerstagnachmittag bis Freitagvormittag Schneefall angekündigt ist. Anbei die Detailvorhersage NRW


    +++Tief "EDILBERT" bringt vorübergehend Polarluft!+++

    +++Samstag und Nacht zu Sonntag neuer STURM!+++

    +++Silvester LEICHTE GEWITTER möglich!+++


    Am Donnerstag fliest auf der Rückseite von Tief "EDILBERT" polare Kaltluft ein, erst fallen die Schauer meist noch als Regen oder Schneeregen am Morgen und am Vormittag, aber am Nachmittag treten dann teils bis ganz unten in Flachlandlagen Schneeregen und Graupelschauer auf, in Lagen ab 200 bis 300m wird es bei KRÄFTIGEN SCHNEESCHAUERN vorübergehend winterlich mit Gefahr von STRAßENGLÄTTE durch Schnee oder Schneematsch! Die Sonne kann sich teils ganz kurz mal zeigen, meistens bleibt es aber bedeckt. Wo die Schauer wann genau und wie kräftig genau auftreten kann man wie immer nicht sagen, da die Schauer wie immer lokal auftreten! 0 bis 4 Grad.

    Am Freitag beginnt es in Lagen ab 200 bis 300m teils kräftig zu schneien, später geht der Schnee am späten Abend zunehmend in Regen über, zeitgleich wird der Niederschlag auch weniger. Am Vormittag kann teils ganz selten die Sonne auch noch Mal rauskommen, dies passiert aber auch nur sehr selten. Ganz vereinzelt in höheren Lagen und in freien Lagen dort oben WINDBÖEN bis 50km/h ( Stärke 7 ) möglich! -2 bis 2 Grad.

    Am Samstag bei kräftigem Wind immer wieder etwas Regen, die Sonne zeigt sich meist gar nicht. Einzelne Auflockerungen sind erst nach Sonnenuntergang drin, aber auch nicht sehr verbreitet. Erst WINDBÖEN BIS STARKE WINDBÖEN von 50 bis 60km/h ( Stärke 7 ), zum Nachmittag und Abend hin auch teils STÜRMISCHE BÖEN UND EINZELNE STURMBÖEN von 70 bis 80km/h ( Stärke 8 bis 9 ) möglich! 9 bis 13 Grad.

    An Silvester ist es meist wechselnd bewölkt mit sonnigen Abschnitten, dabei kann es immer wieder zu schauern kommen und auch zu einzelnen Gewittern möglicherweise! Wo diese einzelnen Schauer und Gewitter auftreten ist wie immer nicht vorhersagbar, weil diese nur lokal auftreten! In der Nacht zu Silvester verbreitet STÜRMISCHE BÖEN BIS STURMBÖEN von 70 bis 80km/h ( Stärke 8 bis 9 ), am Tag verbreitet WINDBÖEN von 50km/h ( Stärke 7 )! 5 bis 9 Grad.



    EDIT: Credits gehen an Wetterstation Lennep

    Es ist mal wieder so weit - die #215 ist da!


    Pünktlich wie die deutsche Bahn gibt es mal wieder Highlights aus dem deutschen Verkehr zu sehen.


    Diesmal mit einem Bremslichtgewitter nach Blitzlicht, einem zensierten ALDI, engen Baustellen und einer Nachbesprechung der Farbsprühaktion. Hinzu kommen zahlreiche Vorkommnisse abseits der eigentlichen Fahrstreifen. Neben einem aussteigenden Standstreifendrängler gibt es dort noch zwei Pannenfahrzeuge zu sehen. Und eins davon bewegt sich sogar noch! :o


    Selbstverständlich kommen auch die Sach- und Lachgeschichten aus dem Führerhaus nicht zu kurz. Unter anderen wird dort ein wenig Gummi gehobelt und ein Reh auf die Bahn gelegt. Besonders amüsant war jedoch die Erläuterung von Hebezeugen.


    Habe mir auch diese Führerstandsmitfahrt jetzt mal gegönnt. Immer wieder schön zum Einschlafen am Wochenende ;)
    Dieses Mal sogar mit etwas Spannung und Adrenalin, bedingt durch die "gewöhnungsbedürftige" Umleitugnsbeschilderung


    Habe jetzt mal die Route aus Teil 1 nachvollzogen und musste feststellen, dass Sascha tatsächlich an exakt der Kreuzung wieder auf die B97 auffährt, an der er diese bei Zeitpunkt 18:30 min verlässt.


    29 Minuten und 20 Kilometer später findet er sich an derselben Stelle wieder.


    Siehe auch
    Google Maps Routenansicht


    PS: Ich wäre glaub ich nirgendwo anders gefahren bei dieser Beschilderung.

    Dann melde ich mich auch mal zu Wort:


    regelmäßig fahre ich nur die Familien-PKW's
    1) Honda FR-V 2.2-CTDi (140PS) Executive mit 6-Gang Schaltgetriebe (seit 2012, inzwischen etwa 80.000 km selbst gefahren, davon 10.000 km in England)
    2) VW Touran 2.0 TDI Highline mit 6-Gang-DSG (Touran I nach 2010-er Facelift, mit dem ab 2013 verfügbaren 177PS-Diesel).
    3) Suzuki SX4 (Benziner, habe aber grade keine Ahnung welcher) mit 5-Gang Schaltgetriebe


    Hinzu kommen beruflich einige unserer ZBV-Fahrzeuge, insbesondere:
    - VW Caddy, Diesel, Schaltgetriebe
    - Scoda Octavia, Diesel, Schaltgetriebe
    - VW Golf VI, Diesel, Automatik


    Die Leihwagen, an die mich erinnere:
    - Open Astra K (Mit Vollaustattung, also inklusive Bluetooth-Verbindung, Parkautomatik u.v.m. War ganz nett, das alles auszuprobieren)
    - Peugeot 2008 (Diesel, 2016-er Facelift) Besonderheit an diesem Fahrzeug war, dass es sich um einen Rechtslenker handelte, da in England geliehen)


    "Besondere Erlebnisse" waren auch bereits ein paar dabei:
    - Iveco Daily III als Kastenwagen in der Langversion für einen Umzug quer durch Deutschland. Ist schon spannend, mit so einem Ding "mal eben" bei McDonalds einzukehren...
    - beim Urlaub auf einem Bauernhof im Allgäu durfte ich auch mal mit einem alten Trecker durch die Gegend tuckern. War ganz schön anstrengend, bis ich dann endlich mal die Standgas-Funktion erlernt hatte :D
    - auf dem Betriebshof der Firma durfte ich auch mal ne Runde mit nem 26-Tonnen-MAN (ohne Hänger) drehen. Nicht wirlich repräsentativ im Vergleich zu Sascha's 300.000km, aber auch mal ein interessanter Ausblick.

    Habe meinen Führerschein für begleitetes Fahren ab 17 gemacht. Das hat sich für mich auch richtig gelohnt, da meine Eltern beide nah an der Schule arbeiteten und ich somit jeden Morgen und jeden Nachmittag eben mit Begleitung Fahrpraxis sammeln konnte.


    Angefangen habe ich etwa 3-4 Monate vor meinem 17. Geburtstag. Erstmal ein paar Theoriestunden, aber die ersten praktischen Stunden dann auch schon vor de Theorieprüfung gehabt.


    Aufgrund von technischen Problemen mit dem Theorie-Lernprogramm habe ich für die t. Prüfung leider kaum geübt und bin dann mit 7 Fehlerpunkten grade so durchgekommen.
    Bei der praktischen Prüfung habe ich gleich zu Beginn das Ende einer 30-er Zone übersehen (bin also zu langsam weiter gefahren). Der Prüfer hat dies sofort angemerkt und ich habe dann auf die "richtige" Geschwindigkeit beschleunigt. Außerdem sollte ich auf einem komplett leeren Parkplatz rückwärts in eine schräge Parklücke einparken, habe dabei jedoch in 3 Versuchen mangels Referenzpunkten jedes Mal mit einer Fahrzeugseite AUF der Linie gestanden (erst links, dann rechts, dann wieder links).
    Der Prüfer hat den Parkfehler am Ende auch nochmal angesprochen, im hat jedoch meine generelle Fahrweise so gut gefallen, dass ich trotzdem bestanden hatte.

    Solange die Felgen noch in Ordnung sind, ist ein kompletter neuer Reifensatz garnicht mal so teuer, selbst wenn du explizit Testsieger suchst. (natürlich nicht, wenn du 20-Zöller oder Breitreifen montiert hast, aber das ist dann ehrlich gesagt dein Problem).


    Insofern würde ich definitiv neue Reifen kaufen, vielleicht gibt dir deine Werkstatt sogar nch Rabatt, wenn du gleich 2 komplette Sätze kaufst.

    Mein Kommentar zu den Vorwürfen:


    - Lanfer bietet definitiv Kombiverkehre an. Ob das bei dem konkreten Transport tatsächlich so war lässt sich von außen nicht mehr prüfen. Aber einfach ungeprüft das (unter Umständen zur Förderung der Eisenbahn erlaubte) Gewicht in den Raum zu werfen, finde ich schlichtweg schäbig.
    - Atemschutz ist meines Wissens nach lediglich vorgeschrieben beim Transport von ätzendes Gasen (ADR Klassen 2.3 sowie 6.1). Im Beitrag ging es jedoch um eine Flüssigkeit, wodurch eine Atemschutzausrüstung nicht zur vorgeschriebenen Ausrüstung gehören würde. Allerdings sehe ich hier trotz allem die Notwendigkeit, hier einen gewissen zusätzlichen Schutz zu bieten. Für den eigentlichen Transport mag dies keinen Unterschied machen, aber das Öffnen der Luke für zusätzliche Servicetätigkeiten im Rahmen der Entladung macht dann eben auch zusätzliche Ausrüstung sinnvoll.
    - Weder im Baujahr noch in (oberflächlichem?) Rost sehe ich irgendein Problem. Sehr viel Entscheidender ist, ob noch alle Anbauteile des Trailers (Reifen, Leuchten, Stützen, Luken, usw.) noch funktionieren. Wenn dem so ist, hat sich ein Trailer auch noch weitere Einsatzjahre verdient.
    - Ich finde es zwar gerade nicht, aber ich glaube selbst bei Sascha im Video hat die ABS-Leuchte schonmal ihren Einsatz gehabt. Ich glaube seine Erklärung war, dass die Bremsen selbst noch komplett funktionieren, jedoch ohne besondere Abstimmung mit dem Zugfahrzeug und somit einem gewissen Risiko von blockierenden Reifen bei harten Bremsungen. Wenn jemand mehr weiß, bin ich hier jedoch auch für Korrektur dankbar.
    - abgelaufener TÜV lässt sich nicht wegdiskutieren. Der muss einfach gemacht werden, die ensprechenden Regeln gibt es ja nicht ohne Grund. 4 Monate sind da zwar deutlich, aber immerhin weit weg von der Mutwilligkeit, die Spediteuren im Ungang mit Gesetzesvorschriften gerne vorgeworfen wird.


    Insgesamt leider eine typische RTL-Panikmache. Durch Effekthascherei beim Zoom auf Leuchten im Armaturenbrett oder das Schild mit dem Baujahr wechseln sich ab mit Berichten des Fahrer's, wie er beim Nehmen der Probe der Ohnmacht nahe war. Selbst wenn an dieser Stelle tatsächlich etwas an den Vorwürfen dran ist, verlieren Reporter und Redakteure in meinen Augen jede Glaubwürdigkeit.


    PS: Genau dieselbe Einflussnahme auf das "Prüfergebnis" übrigens bei der Putzfirma. Die eingeschleuste Mitarbeiterin fragt nach Putzen der Toilette nicht etwa: "Schmeiße ich den benutzten Lappen jetzt weg oder werden die Toilettenlappen für das nächste WC gesammelt?" sondern "Den Lappen kann ich doch noch weiter benutzen, oder?". Die Wahrscheinlichkeit, dass dann jemand wiederspricht, ist natürlich deutlich geringer. Geschickt eingefädelt...

    Gerade habe ich im Fernsehen die heutige Folge von "Team Wallraff - Reporter undercover" gesehen. Neben Putzdiensten, Dachdeckern und einer Großbäckerei war dabei auch wieder mal das Speditionsgewerbe im Fokus.
    Konkret wurde ein Mitarbeiter bei Lanfer Logistik untergebracht und machte dort Aufnahmen aus der Sicht des Fahrpersonals


    Die Vorwürfe waren dabei: (Möglichst neutral, meine Meinung folgt dann in einem zweiten Post)
    - Überladung der Fahrzeuge. Die Rede war von bis zu 44 Tonnen. Inwiefern dabei tatsächlich Kombiverkehrsangebote genutzt wurden - wie von der Forma in einem nachträglichen Statement angegeben - wurde nicht geprüft
    - Unzureichende Schutzausrüstung der Fahrer. Der Fahrer (der vom Team Wallraff) bei Entladung eines Tanksattels vom Kunden aufgefordert, selbst die Luke zu öffnen und einen Messbecher mit dem Gefahrstoff zu füllen. Es handelte sich um eine ätzende, umweltgefärdende Flüssigkeit (die genaue UN Nummer konnte ich so schnell nicht mitschreiben). Dem Fahrer stand als Schutzausrüstung ein Helm mit Schutzbrille, ein Overall sowie Sicherheitshandschuhe zur Verfügung. Der Fahrer beklagte jedoch das Fehlen einer Atemschutzvorrichtung. Das Statement der Firma berief sich darauf, dass Atemschutzgeräte - wann immer sie nötig seien - auch zur Verfügung gestellt werden.
    - veraltetes Equipment. Der für die Gefahrstofftransporte verwendete Trailer war Baujahr 1989. Außerdem war an Teilen des Trailers Rost sichtbar. Die Firma verwies auf eine Trailer Lebenszeit von über 20 Jahren bei "proaktiver" Wartung.
    - schlechte Fahrzeugwartung. In einem der Fahrzeuge wurde im Display eine Funktionsstörung des Anhänger-ABS-Systems sowie des Notbremssystems angezeigt. Der Fahrerkollege berichtete von einem zweiten, ähnlichen Fall. Es wurde jedoch nur Erstgenannter auf Kamera festgehalten. Jegliche Beeinträchtigung der Bremssysteme wurde sowohl vom Fahrerkollegen als auch von der Firma abgestritten.
    - abgelaufener TÜV. Der oben genannte Trailer war für 04/2017 zur "äußeren Sichtprüfung" fällig. Dies war zum Zeitpunkt der Aufnahmen somit 4 Monate überfällig. Die "innere Funktionsbprüfung" sowie die "Belastungstests" waren dagegen jeweils für 2021 fällig.


    Da die Folge gerade erst im Fernsehen lief, werde ich einen Link zur Sendung - wenn möglich - nachreichen. Link für den Moment:
    Vorberichterstattung auf der RTL-Website



    Was sagt ihr zu den Vorwürfen? Vielleicht kennt einer ja die Firma und kann über deren Tätigkeit im Kombiverkehrssektor sprechen. Ein anderer hat dann wiederum Erfahrung im Umgang mit "ätzenden, umweltgefährdenden Flüssigkeiten" und der nächste ( @Dominic327082) kann einschätzen, wie gravierend solch eine Fehlermeldung bezüglich des Anhänger-ABS tatsächlich ist.


    Ich freue mich auf die Diskussion!

    Irgendwie find ich es schön, dass diese Folge mal wieder das "Miteinander" im Vordergrund steht. Egal ob beim Abbiegen, beim Auffahren oder bei ner Panne auf dem Beschleunigungsstreifen. Alle diese Fälle haben gemeinsam, dass sie zwar das Potenzial zu einer richtig fiesen Situation haben, aber durch die vorausschauende Reaktion von Sascha (bzw. beim Pannen-LKW zunächst vom Vordermann, der sehr früh rüberzieht und somit Sascha die Sicht freigibt) komplett oder weitestgehend entschärft werden.


    Es gibt leider auch immer wieder Fälle, wo man den Idioten am Steuer selbst mit vorausschauender Fahrweise nicht mehr helfen kann. In diesem Fall etwa der Touran sowie der Citroen. Speziell der Fahrer desTouran sollte für die Aktion erstmal ein paar Monate Bus fahren.

    Ich entschuldige mich schonmal vorab für den Doppelpost, allerdings sollte die Videobeschreibung neutral gehalten werden, während ich hier einfach mal meine Meinung sagen will:


    Eine der größten Befürchtungen von PKW-Fahrern ist es (berechtigterweise?), an einem Stauende zwischen zwei LKW eingeklemmt zu werden. Auch wenn inzwischen viele LKW einen Notbremsassistenten haben, bleibt halt immer ein Restrisiko. Und zwischen zwei LKW ist dieses „Risiko“ eben eine absolute Horrorvorstellung.




    Wie kann man vor diesem Hintergrund als PKW-Fahrer eigentlich so dämlich sein wie die beiden Kandidaten bei Minute 9:46? Einspurige Verkehrsführung mit einem LKW vor einem und einem weiteren hinter einem. Und BEIDE Pkw-Fahrer halten keine 10 Meter Abstand zum vorausfahrenden LKW.
    Die Folge ist, dass Sascha fast bis zum Stillstand abbremsen muss. Wenn er sich in dem Moment gerade einen Kaffee einfüllt, dann ist es doch sofort vorbei.

    Die Jubiläumsfolge ist da! (Die letzte Folge vor der #201)
    36 Minuten voller Aktion und Spannung und natürlich wie immer mit unserem geliebten Hauptdarsteller.


    Diesmal mit Mario aus Hamburg, einem Wasserrätsel inkl. Auflösung, Schwertransporten auf allen Spuren, einem nicht mehr ganz dichten Sprinterfahrer, einem verletzten Ego bei Zierenberg sowie Lehrstunden zu Wildschweinen, Brücken und Sekundenschlaf.


    Darüber hinaus sehen Sie verschrammte Schrammen, geplättete Schrauben, knallende Knallköpfe im 7,5-Tonner, die Unterscheidung zwischen Pickeln und Pixeln, geklaute Brückenschubserei und einen zweifachen Einblick in die Dachser-Welt.


    Wie befürchtet gibt leider neue Fälle der folgenden Krankheitsbilder zu vermelden:

    • Schaltfäule
    • Mittelspurnarkolepsie
    • Kaffeeamnesie
    • Rechtsüberholerei
    • Bremsen-ADHS
    • Baustellenbedingtes Faultiersyndrom
    • Chronische Lichtfehlstellung
    • Navikonfusion

    Auch wenn es sich zunächst nur um einen weiteren Fall von Mittelspurnarkolepsie handelt, verdient der beidseitig von LKW überholte PKW ein besonderes Andenken.



    In diesem Sinne ein herzlichen Dankeschön an Sascha für inzwischen 200 Ausgaben! Auf die nächsten 200 beer

    Es ist Zeit für Folge #197!


    Heute mit radlosen Verkehrsteilnehmern, dem Geheimnis um die nun nutzlose Plastikgießkanne, einer Lafette im Standbild, einem mitdenkenden BMW-Fahrer und einem schlittenfahrenden Moped-Fahrer. Erfreuliche Nachrichten gibt es von der Front des Geldbörsenbesitzers zu vermelden. Auch ihr könnt für positive Nachrichten sorgen, indem ihr selbst einen Zettel vorbereitet!


    Darüber hinaus weiht uns Sascha heute in die Probleme des ablenkungswilligen LKW-Fahrers ein, wenn dieses auf spurrillenbehaftete Infrastruktur trifft. Außerdem ist heute wieder je eine Spende von Daniel und Patrick dabei.


    PS: Und so ganz nebenbei und klammheimlich hat Sascha inzwischen über 60.000 Abonnenten hinter sich versammelt. Herzlichen Glückwunsch zu nun 60.748 Abos!


    [...]
    So sehe ich so Fahrverbote als reine PR-Aktionen unserer Regierung ähnlich wie das so beliebte Downsizing. Der Normverbrauch muss um jeden Preis runter koste es was es wolle. Egal ob dem Kunden der Motor bei 100tkm fertig ist und in real min. 1/3 mehr Verbraucht als angegeben. Da lob ich mir den alten Satz: " Hubraum ist durch nichts zu ersetzten ausser durch noch mehr Hubraum ".
    [...]

    das ist in Tat ebenso ein riesiges Problem. Gefühlt alle Gesetze,Regularien und Steuern rund ums Automobil nehmen den berühmten "Normverbrauch" als Basis. Seit Jahren (oder sogar Jahrzehnten) ist bekannt, dass dieser völlig realtitätsfern ist. Getan wird jedoch absolut garnichts, stattdessen wird der Normverbrauch (sowie inzwischen insbesondere der daraus abgeleitete CO2-Ausstoß) als Basis für immer neue Gesetze verwende.


    In diesem Zusammenhang einen Flottenverbrauch von im Schnitt 120g CO2/km vorzuschreiben, wird absolut garnichts am tatsächlichen Ausstoß ändern. Stattdessen werden die Fahrzeuge zunehmend NUR während des Tests (niedrige Geschwindigkeit, niedrige Drehzahlen, geringer Leistungsabruf) wenig verbrauchen. Bei höheren Belastungen werden diese Motoren dann jedoch zu Spritschluckern, gehen also völlig am eigentlichen Bedarf der Menschen vorbei.


    Höhepunkt des ganzen ist ja noch, dass nun die Autohersteller dafür angeprangert werden, diesen Test innerhalb der gesetzen Vorschriften zu absolvieren, dann jedoch der tatsächliche Verbrauch abweicht. Wenn der Test sch**** ist, dann muss man sich doch nicht wundern, dass auch die so ermittelten Werte nicht ernstzunehmen sind.

    Ich sehe es eigentlich wie Kaddey. 9,5 Jahre sind meiner Meinung nach definitiv eine Ansage, wenn man bedenkt, dass ein solches Strafmaß locker mit Mord- und Totschlagsdelikten mithält (obwohl es hier "nur" zur schweren Körperverletzung gekommen ist). Selbst schwere Köperveletzung wird hier lediglich mit einer Maximalstrafe von 10 Jahren belegt. Insofern geht das Urteil, auch wenn hier auch versuchter Mord zur Geltung kommt, noch in Ordnung.


    Was mich etwas wundert ist hier der Vorwurf des illegalen Waffenbesitzes. Wurde hier ernsthaft der "Besitz" des 12-Kilo-Steins verurteilt oder wurde im Zuge der Ermittlungen etwas beim Angeklagten zu Hause gefunden?

    Für mich ist das Geschrei nach grundsätzlichen Dieselfahrverboten nichts weiter als planloser Aktionismus. Es gibt bereits die (teilweise nur mit zusätzlichen Hilfsstoffen erfüllbare) EURO 6-Norm, mit deren Hilfe innerhalb weniger Jahre unter Inkaufnahme exorbitanter Kosten die im Fahrzeugverkehr ausgestoßenen Schadstoffe massiv veringert wurden.
    Gleichzeitig gibt es in allen anderen Bereichen entweder sehr geringe (Schiffsverkehr auf der Nordsee: "Bitte nicht mehr mit dem gaaaanz dreckigen Schweröl fahren"), sehr langfristig angesetzte und damit langsam wirksame (Häuserdämmung & Heizung) oder auch gar keine Maßnahmen abgesehen vom allgemeinen Rationalisierungsdrang (Flugverkehr, zumindestens nicht, dass ich wüsste...)
    Wie von Wolfgang ja bereits ausführlich dargelegt, gibt es so viel verschiedene Verursacher von Feinstaub, dass massive Verbote und praktische Nutzloskeit von Eigentum damit nicht zu rechtfertigen ist.


    Was ich dagegen sinnvoll fände, ist eine streckenbezogene Maut über alle Fahrzeugklassen hinweg. Im LKW-Bereich wird hier bereits vorgemacht, wie es gehen kann. Dies noch übertragen auf alle Fahrzeuggewichte würde zum einen den momentan entstehenden Flickenteppich schließen (über 7,5t: Maut, unter 3,5t: Vignette, dazwischen: NIX) und zum anderen die Möglichkeit bieten, über variable Preise Anreize zur Fahrtvermeidung oder Fahrtveränderung zu setzen.
    Dies kann dann sowohl bei Berufsverkehr als auch bei "Feinstaubalarm" helfen.

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